Oktober 17, 2021

Kreuznacher Rundschau

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Deutsche Eigentümer entladen Pence in heißes Wasser über Emissionen

Im Zusammenhang mit den Emissionsmanipulationen wurde eine Sammelklage eingeleitet, aber der deutsche Autobauer bestreitet die Behauptungen

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) von Mercedes-Benz Deutschland hat eine neue Klage im Stil einer Sammelklage eingereicht.

Die am Mittwoch bei einem Stuttgarter Gericht eingereichte Klage gegen den Autobauer besagt, dass Mercedes-Benz die Geräte gezielt zur Vermeidung von Emissionen bei verschiedenen Modellen eingesetzt habe.

In einer Medienmitteilung identifizierte der VZBV sowohl die SUVs GLC als auch GLK mit dem Dieselmotor OM651 von Benz als Beweis für eine bewusste Emissionsmanipulation.

Zu der von der Verbrauchergruppe identifizierten illegalen Technologie gehörte ein Thermoschalter, der die Filterung der Abgase in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren, unter anderem der Umgebungstemperatur, veränderte.

„Durch den Einbau solcher Geräte können Hersteller die Einhaltung der zulässigen Grenzwerte für Abgase bei der Typgenehmigung sicherstellen. Im Straßenverkehr verletzen sie diese Werte jedoch eindeutig“, teilte der VZBV den Medien in einer Mitteilung mit.

Im Jahr 2018 musste Mercedes Benz 670.000 Autos mit Dieselmotor zurückrufen, verglichen mit 280.00 Autos in Deutschland.

Zu den obligatorischen Rückruffahrzeugen zählen C-Klasse, E-Klasse, S-Klasse, GL, GLC, GLK, GLE, GLS, ML, SL K, SLC, V-Klasse, Veto- und Sprinter-Vans.

Trotz des Rückrufs stimmt Mercedes-Benz dem Leugnen zu, illegale Technologien zum Umgang mit Dieselmotoren einzusetzen.

Rechtsexperten sagen, dass, wenn Deutschlands größte Verbrauchergruppe mit ihrer Klage Erfolg hat, es anderen Eigentümern in Europa und anderswo ermöglichen wird, Entschädigung für die Korruption bei Dieselemissionen zu fordern.

In einer offiziellen Stellungnahme bezeichnete die Mercedes-Benz-Mutter Daimler die Klage gegen sie als unbegründet und kündigte an, sich im Verfahren des VZBV zu bewerben.

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Daimler ist im Falle einer Verurteilung sicher tief in den massiven Dieselgate-Skandal verwickelt, der den Volkswagen-Konzern bisher unglaubliche 32 Milliarden Dollar (50 A50,5 Milliarden) gekostet hat.