Economy

Saudi Aramco erhöht trotz sinkender Gewinne die Dividende

Bildquelle, Getty Images

Saudi Aramco kündigte einen starken Gewinnrückgang an, nachdem der Energieriese die Produktion reduziert hatte und die Ölpreise im Jahr 2023 stark fielen.

Nach einem Rekordjahr im Jahr 2022 sanken die Gewinne um 25 % auf 121 Milliarden US-Dollar (91 Milliarden Pfund).

Doch dieser Wert ist immer noch der zweithöchste Gewinn aller Zeiten für das staatlich geförderte Unternehmen.

Das Unternehmen sagte, es erhöhe seine Ausschüttungen an die Aktionäre und suche nach Investitionsmöglichkeiten in China.

Die Dividenden werden auf 98 Milliarden US-Dollar steigen, was einem Anstieg von fast einem Drittel im Vergleich zu 2022 entspricht, als das Unternehmen dank der Auswirkungen des russischen Krieges in der Ukraine auf die Energiepreise einen Rekordgewinn von 161 Milliarden US-Dollar erzielte. Der Ölpreis erreicht im Jahr 2022 130 US-Dollar pro Barrel

Der saudische Staat besitzt etwa 95 % des Unternehmens, und so führten die hohen Gewinne dazu, dass im Jahr 2022 ein Überschuss im Staatshaushalt des Königreichs erzielt wurde.

Im Jahr 2023 sinken die Ölpreise auf 85 US-Dollar pro Barrel. Darüber hinaus hat Saudi Aramco seine Produktion reduziert, um die Ölpreise zu stützen, was eine zusätzliche Herausforderung für die Gewinne darstellt.

„Im Jahr 2023 haben wir den zweithöchsten Nettogewinn aller Zeiten erzielt. Unsere Flexibilität und Agilität haben trotz des wirtschaftlichen Gegenwinds zu gesunden Cashflows und einer hohen Rentabilität beigetragen“, sagte Amin Nasser, CEO von Aramco, in einer Erklärung.

Saudi-Arabien strebt eine Diversifizierung der Wirtschaft des Landes an und nutzt Einnahmen aus dem Energiesektor zur Finanzierung des Übergangs.

Er sagte aber auch, dass der Ölriese nach Investitionsmöglichkeiten in China suche, wo die Nachfrage nach Öl steigt.

„Bisher sind wir Anfang 2024, die Nachfrage in China ist gesund und steigt“, sagte Al-Nasser gegenüber Reportern.

Saudi Aramco investiert bereits in chinesische Raffinerien.

Er sagte, er gehe davon aus, dass der Ölmarkt im Jahr 2024 „ziemlich stark“ sein werde und die Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr leicht steigen werde.

Er fügte hinzu, dass Gespräche über eine Beteiligung an der Partnerschaft mit dem französischen Autohersteller Renault und dem chinesischen Geely, die Hybridautomotoren herstellen, im Gange seien.

Magda Franke

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