Echt stark: Das Handwerk ganz oben – Dachdecker

Die jungen Dachdeckermeister und ihre Lehrlinge sind immer ein „Magnet“ auf den regionalen Ausbildungsmessen, wie hier auf der Nacht der Ausbildung im neuen Haus des Handwerks in der Bad Kreuznacher Siemensstraße. Kreishandwerksmeister Peter Mumbauer (li.) selbst Dachdeckermeister aus Simmern, zeigt ganz offensichtlich ein „Herz“ für die Initiative „Zukunft Dachdecker“.

„Zukunft Dachdecker“ ist jetzt ein Markenzeichen!

 

Obermeister Hörter freut sich über dynamische Jungmeister und steigende Lehrlingszahlen

 

„Zukunft Dachdecker“ setzt nicht nur ein wirksames Signal für eine spannende Karriere im Handwerk, sondern ist auch jetzt ein echtes Markenzeichen für Handwerk mit Hightech und Abenteuer. Das, was Jungmeister im Hunsrück vor drei Jahren in Gang gesetzt haben, ist beispielhaft an die Spitze der bundesweiten Imagekampagne geklettert. Und ist als „Marke“ der rheinland-pfälzischen Dachdecker offiziell eingetragen.

 

Aber nicht nur die Begeisterung der dynamischen Dachdecker-Jungmeister ist zukunftsweisend für die Branche, machte Obermeister Johannes Hörter von der Dachdecker-Innung Rhein-Nahe-Hunsrück auf der Jahresversammlung deutlich. Bis in den Juni 2020 hinein sind die Dachdecker in der Region fast ausgebucht. Der Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Rheinland-Pfalz hat über die gestiegen Ausbildungsvergütungen im Dachdeckerhandwerk berichtet. Seit dem 01.09.2019 ist die Ausbildungsvergütung in allen drei Lehrjahren nochmals um jeweils 30 € gestiegen und betragen 760, 910 und 1.160 €. Sicherlich ein wichtiges Signal bei der Werbung um Nachwuchs im Dachdeckerhandwerk.

 

Die Lehrlingszahlen sind inzwischen auch leicht gestiegen: Inzwischen bilden die 46 Innungsbetriebe insgesamt 31 Lehrlinge aus: 15 im Landkreis Bad Kreuznach und 16 im Hunsrück.  Und über regionale Treffen nehmen die Dachdecker mit ihren landesweit über 450 Innungsmitgliedern jetzt stärker Einfluss auf die Entwicklung im rührigen Landesinnungsverband. Traditionell findet der „Dachtag“ – eine fachtechnische Veranstaltung des Landesverbandes – in Mainz statt. Das wird auch im nächsten Jahr so sein. Am 28. Mai 2020 trifft sich die Dachdeckerfamilie zu dieser Veranstaltung im neuen Berufsbildungszentrum der HWK Rheinhessen.

 

Dessen neuer Geschäftsführer Andreas Unger ist derzeit auch auf „Werbetour“ im ganzen Land unterwegs, um mehr Mitglieder für die Innungen zu gewinnen. Neben solider fachtechnischer Beratung und einer kostenlosen Brandschutz-Broschüre für die Mitgliedsbetriebe kümmert sich der Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks in Rheinland-Pfalz verstärkt um die politische Lobbyarbeit in Mainz. Hier geht es hauptsächlich um die Themen Berufsorientierung an den Schulen, Digitalisierung und um die Probleme bei der Entsorgung, beispielsweise von HBCD-haltigen Dämmmaterialien.

 

Obermeister Hörter klagte: „Wenn wir alte Dächer sanieren und HBCD-haltige Dämmmaterialien entsorgen wollen, nehmen die Verbrennungsanlangen in Rheinland-Pfalz das nur ungern, wenn überhaupt an! Unger: „Gemeinsam mit der Politik und der Industrie muss alles dafür getan werden, um diese Entsorgungsengpässe abzuschaffen.“

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