Kurs informierte über Gefahren und wie man sie meistern kann

Sandra Völker zeigt, was im Notfall zur Belebung des Kindes zu tun ist. Foto: Stiftung kreuznacher diakonie

Erste Hilfe am Kind

Bad Kreuznach (red). Seit mehr als 20 Jahren ist Sandra Völker als Kinderkrankenschwester tätig. Seit fünf Jahren gibt sie Kurse „Erste Hilfe am Kind“. Die 15 Kursteilnehmer – (werdende) Eltern und Großeltern – sind vom ersten Moment an gefesselt. Dabei ist das vierstündige Programm recht stramm: ein theoretischer Teil, kurze Pause, dann praktische Belebungsübungen an den beiden Puppen und schließlich noch einmal Theorie.

Es galt zunächst einmal, Berührungsängste abzubauen, um im Notfall schnell und besonnen zu reagieren. Dabei gibt es gleich zu Beginn einen guten Tipp: „Wenn Sie es im Alltag ab und zu üben, zweimal tief durch die Nase einzuatmen und durch die halb geschlossenen Lippen langsam auszuatmen, dann hilft das im Notfall, sich zu beruhigen und einen Überblick zu verschaffen“, versichert die Kinderkrankenschwester.

Im Laufe des Kurses erfahren die (Groß-)Eltern unter anderem, was bei Erstickungsanfällen zu tun ist, die zum Beispiel beim Einatmen von Nahrungsstücken auftreten können. Weit häufiger aber droht Gefahr vom feuchten Element: „Ertrinken ist die häufigste unfallbedingte Todesursache bei Babys und Kleinkindern“, so Völker. „Den Wenigsten ist klar, dass Babys sogar in sehr niedrigem Wasser ertrinken können, weil sie den vergleichsweise großen und schweren Kopf noch nicht eigenständig heben können.“

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