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Deutsche Sanktionen gegen russische Oligarchen kommen nur langsam voran

BERLIN, 4. März (Reuters) – Deutschland macht langsame Fortschritte bei der Durchsetzung von Sanktionen gegen russische Oligarchen und Konzerne, wie Regierungszahlen zeigten, die Reuters am Samstag vorgelegt wurden.

Deutschland hat nach Angaben des deutschen Finanzministeriums Vermögenswerte von sanktionierten Oligarchen in Höhe von rund 5,25 Milliarden Euro (5,57 Milliarden US-Dollar) eingefroren, seit Russland in die Ukraine einmarschiert ist. Vor einem halben Jahr waren es noch 4,28 Milliarden Euro gewesen.

Das teilte das Ministerium auf Anfrage des deutschen Bundestagsabgeordneten Christian Korg mit.

„Seit Dezember wurden nur 200 Millionen Euro Oligarchenvermögen eingefroren, und in einem halben Jahr knapp über eine Milliarde. Kein einziger Oligarch hat sein Vermögen nach Dezember gemeldet“, kritisierte Gorke.

Nach dem deutschen Sanktionsrecht müssen Zielpersonen von EU-Sanktionen bei Androhung einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr ihr Vermögen unverzüglich offenlegen.

Acht Oligarchen haben nach Regierungsangaben bislang 31 Vermögenspositionen bei der Bundesbank gemeldet. Der Wert liegt bei rund 577 Millionen Euro. Es verteilt sich auf Kontoguthaben, Unternehmensaktien und Anleihen.

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($1 = 0,9422 Euro)

Berichterstattung von Christian Cramer; Geschrieben von Maria Martinez; Bearbeitung von Josie Gao

Unsere Standards: Thomson Reuters Trust-Prinzipien.

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Velten Huber

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