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Deutschland verzeichnete den stärksten Reallohnanstieg seit 2008

Die Reallöhne in Deutschland sind im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal um 3,8 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Dies ist das stärkste jährliche Wachstum seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2008.

Testatis fügte hinzu, dass die Arbeitnehmer im Land mehr als ein Jahr lang bis Anfang 2023 „Reallohnverluste“ erlebt hätten.

Das Reallohnwachstum im ersten Quartal war das Ergebnis einer schwächeren Inflationsentwicklung und eines stärkeren Anstiegs der Nominallöhne, die bei 6,4 Prozent lagen. Auch inflationsausgleichende Prämien trugen zum Wachstum bei, sagte Testatis. Zur Bewältigung des hohen Kostenniveaus erlaubt Deutschland derzeit steuer- und steuerfreie Prämien von bis zu 3.000 Euro (3.240 US-Dollar) pro Arbeitnehmer.

Unterdessen erholt sich die Verbraucherstimmung in Deutschland weiter. Der Monatsindex des Marktforschungsunternehmens GFK und des Nürnberger Instituts für Marktentscheidungen (NIM) stieg im Juni um 3,1 Punkte, obwohl das Gesamtklima mit minus 20,9 Punkten weiterhin negativ blieb.

„Sinkende Inflationsraten in Verbindung mit deutlichen Lohn- und Gehaltssteigerungen stärken die Kaufkraft der Verbraucher“, sagte NIM-Konsumexperte Rolf Burkl am Mittwoch. „Der Mangel an klaren Zukunftsperspektiven im Land beeinträchtigt jedoch zusätzlich die Planungssicherheit der Verbraucher beim Einkaufen“, fügte er hinzu (1 Euro = 1,08 USD).

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Velten Huber

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