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Deutschland beschleunigt Mali-Abzug nach Ende der UN-Mission | Nachrichten der Streitkräfte

Berlin hat im Rahmen des Friedenseinsatzes MINUSMA gegen bewaffnete Gruppen in Mali rund 1.000 Soldaten nach Mali entsandt.

Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius hat erklärt, er wünsche sich angesichts des geplanten Endes der UN-Friedensmission am 30. Juni einen raschen, wenn auch geordneteren Abzug seiner Truppen aus Mali.

„Für uns werden wir versuchen, noch schneller abzureisen, Mali zu verlassen, aber auf geordnete Weise“, sagte er am Mittwoch dem ZDF.

Deutschland, das rund 1.000 Soldaten nach Mali entsandt hat, hat diese bereits abgezogen und will den Konflikt bis Mai 2024 beenden.

Die Truppen waren größtenteils in der Nähe der nördlichen Stadt Kaohsiung stationiert, wo ihr Hauptauftrag die UN war. Informationsbeschaffung für MINUSMA, eine Friedensmission.

MINUSMA, offiziell bekannt als die multidimensionale integrierte Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali, wurde 2013 gegründet, um ausländische und lokale Truppen im Kampf gegen bewaffnete Gruppen zu unterstützen. Doch in den letzten Monaten kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen der malischen Militärregierung und der Mission.

Im Land sind rund 12.000 Soldaten im Einsatz. Die drei größten Beitragszahler sind Tschad, Bangladesch und Ägypten.

Europas Beziehungen zu Mali haben sich seit einem Militärputsch im Jahr 2020 verschlechtert, und seit die Regierung Kämpfer des mit dem Kreml verbundenen privaten Militärunternehmens Wagner Group hinzugezogen hat, um den Kampf gegen die Rebellen zu unterstützen.

Dies veranlasste Frankreich, seine Truppen in Mali im Jahr 2022 nach fast einem Jahrzehnt abzuziehen.

Siehe auch  Gasknappheit: Wird Heizen in Deutschland zum Luxus? | Deutschland | Neues und ausführliche Berichterstattung aus Berlin und darüber hinaus | DW

Velten Huber

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