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Der deutschen Tesla-Fabrik wurde Wasserverschmutzung vorgeworfen

Berlin, 2. Februar 27 (Xinhua) – Lokale Medien berichteten am Dienstag, dass die deutsche Gigafactory des amerikanischen Elektroautoherstellers Tesla aufgrund übermäßiger Emissionen von Wasserschadstoffen gezwungen war, die Produktion einzustellen.

Nach Angaben der örtlichen Wasserbehörde Wasserverband Straßberg-Erkner (WSE) leitet Tesla in Grünheid bei Berlin regelmäßig sechsmal mehr überschüssigen Phosphor und Stickstoff in die Kanalisation ein.

In einem Brief an die örtlichen Bürgermeister forderte WSE, Teslas Gigafactory vom Abwassersystem zu trennen. Die WSE wird voraussichtlich auf einer außerordentlichen Sitzung am Freitag die Zustimmung ihrer Mitglieder einholen.

„Das Problem liegt vor allem am Tesla-Standort“, sagte Martin Busch, Wasserwissenschaftler am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGP), gegenüber Xinhua. Die Kläranlage des Unternehmens sei „an ihre Kapazitätsgrenze gebracht worden“.

Die Wasserressourcen in der Region Berlin-Brandenburg seien bereits erschöpft, zusätzlicher Bedarf und Abwasser aus der neuen Gigafactory bringen die Wasserversorgung nun „an ihre Grenzen“, sagte Busch.

Trotz erheblichen Widerstands von Umweltschützern und Anwohnern strebt Tesla den Ausbau seiner Gigafactory in Grünheid an, die vor zwei Jahren den Betrieb aufgenommen hat. Tesla will die Produktion von seinem aktuellen mittelfristigen Ziel von 500.000 Autos pro Jahr auf eine Million verdoppeln.

Pläne für den zusätzlichen Bau eines Güterbahnhofs, von Lagerhallen und eines institutionellen Kindergartens wurden jedoch kürzlich auf Eis gelegt. Der Plan, der mehr als 100 Hektar Wald abgeholzt hätte, wurde letzte Woche in einer Abstimmung abgelehnt.

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Velten Huber

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