Februar 3, 2023

Kreuznacher Rundschau

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Greta Thunberg wurde während eines Kohlestreiks in Deutschland kurzzeitig festgenommen Deutschland

Greta Thunberg gehörte zu den Klimaaktivisten, die bei einem Protest gegen den Abriss eines Dorfes zum Bau einer Kohlemine in Deutschland festgenommen wurden.

Thunberg wurde festgenommen, als er am Rand des Tagebaus Garzweiler 2 saß, etwa 5 Meilen vom Dorf Lützerath entfernt.

„Wir werden Gewalt anwenden, um Sie zu einer Ausweiskontrolle zu bringen, also kooperieren Sie bitte“, sagte ein Polizist der Gruppe.

Greta Thunberg unter Aktivisten auf der Zeche Karsweiler 2 bei Lutserath. Foto: Agentur Anadolu/Getty Images

Thunberg, der sich am Freitag den Demonstranten anschlossSie saß nach ihrer Festnahme allein in einem großen Polizeibus.

Die von Bulldozern unterstützte Bereitschaftspolizei entfernte am Wochenende einige Bäume von Gebäuden im Dorf und einem unterirdischen Tunnel, aber Demonstranten, darunter Thunberg, veranstalteten am Dienstag einen Sitzstreik.

Ein Sprecher der Aachener Polizei sagte: „Greta Thunberg war Teil einer Gruppe von Aktivisten, die auf den Sims gestürmt sind. Er wurde jedoch von uns mit dieser Gruppe aus der unmittelbaren Gefahrenzone zur Identitätsfeststellung angehalten und eskortiert.

Die Polizei umstellte die Demonstranten
Die Polizei umstellte die Demonstranten. Foto: Agentur Anadolu/Getty Images

Ein Sprecher sagte, ein Aktivist sei in die Mine gesprungen. Sie sagten, es sei unklar, ob der Mann verletzt sei.

Laut Polizei gehörte Thunberg zu den anderen Aktivisten, die nach einer Identitätsprüfung freigelassen wurden.

Thunberg saß nach seiner Festnahme in einem Polizeibus
Thunberg saß nach seiner Festnahme in einem Polizeibus. Foto: Wolfgang Rutte/Reuters

Der schwedische Klimaaktivist sprach am Samstag vor rund 6.000 Demonstranten, die in Richtung Lutserath marschierten, und nannte die Erweiterung der Mine einen „Verrat an gegenwärtigen und zukünftigen Generationen“.

„Deutschland ist einer der größten Umweltverschmutzer der Welt und muss zur Rechenschaft gezogen werden“, sagte er.

Siehe auch  Bundesverteidigungsministerium im Visier verdächtiger Drohnenflüge - DW - 04.11.2022