Oktober 1, 2022

Kreuznacher Rundschau

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Deutscher Botschafter in Israel für ToI: Putins Nazi-Vorwürfe „hasserfüllt“

In einem Interview mit der Times of Israel am Mittwoch verurteilte der deutsche Botschafter in Israel die Behauptung des russischen Präsidenten Wladimir Putin, der Einmarsch in die Ukraine habe den „Nationalsozialismus“ zum Ziel gehabt.

„Das ist ekelhaft, ekelhaft. Das ist die Wendung der Geschichte, dies ist die Wendung des Attentats. Putin nennt alles Demokratische ‚Nazi‘. Ich entschuldige mich von ganzem Herzen beim tapferen jüdischen Präsidenten der Ukraine“, sagte Botschafterin Susanne Vasum Rainer.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zhelensky ist Jude. Die russischen Medien haben wiederholt versucht, die Ukraine als mit dem Nationalsozialismus verbunden darzustellen, und beschuldigen sie ohne Beweise für solche Anschuldigungen, „Völkermord“ an der russischen ethnischen Bevölkerung begangen zu haben.

„Ihr Ziel ist es, Menschen zu schützen, die in den letzten acht Jahren Folter und Völkermord ausgesetzt waren. Dafür werden wir uns für die Militarisierung und Vernichtung der Ukraine einsetzen“, sagte Putin letzte Woche in einer Fernsehansprache an die Invasoren.

Als sich Bundeskanzler Olaf Scholes am Mittwoch mit Ministerpräsident Naphtali Bennett traf, sprach Wasum-Rainer mit The Times of Israel. Eigentlich sollte Scholz nach Jordanien und ins Westjordanland reisen, doch diese Reisen wurden wegen der Ukraine-Krise abgebrochen.

„Ich möchte die immense Bedeutung Israels für die Beziehungen Deutschlands zu Israel in dieser Zeit anerkennen und würdigen. Sie zeigt, dass inmitten dieser großen Krise und sogar an diesem Wendepunkt der Geschichte die Beziehung zu Israel dramatisch auf uns lastet.“ sagte Wassum-Reiner.

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Er fügte hinzu, dass die beiden Führer die Krise in der Ukraine erörtern würden.

03.10.2019 (Noam Moskowitz) Die deutsche Botschafterin in Israel, Susanne Vasum-Reiner, hält am Vorabend des Tages der Deutschen Einheit in Tel Aviv eine Rede.

Bennett hat angeboten, zwischen der Ukraine und Russland zu vermitteln, mit denen Jerusalem relativ enge Beziehungen unterhält. Auf die Frage, ob Deutschland einem solchen Verfahren positiv gegenüberstehe, war Vasum-Reiner verblüfft.

„Natürlich unterstützen wir alles, was den Krieg in der Ukraine wahrscheinlich stoppen wird“, sagte er.

Russlands Besetzung der Ukraine hat sich seit Beginn intensiviert. Russische Streitkräfte haben zivile Zentren in ukrainischen Großstädten angegriffen, deren Zahl inzwischen in die Hunderttausende geht.

Die internationale Gemeinschaft reagiert relativ geeint auf die Krise, wobei die Vereinigten Staaten und die Europäische Union harte Sanktionen gegen Russlands Finanztransaktionen und die russische Zentralbank verhängen. Auch andere Demokratien haben schwere Sanktionen verhängt.

Deutschland und viele andere Länder haben erhebliche Erhöhungen der Verteidigungsausgaben angekündigt, wobei Berlin weniger als 2 Prozent des BIP ausgibt, was Jahre später von allen NATO-Mitgliedern versprochen wurde. Auch historisch neutrale Staaten wie die Schweiz und Schweden haben sich einigen Sanktionen gegen russische Beamte und Unternehmen angeschlossen.

„Ich weiß nicht, wie sich diese Krise entwickeln wird, aber es ist die Krise, die Europa, die Europäische Union und die NATO in den vergangenen zwei, drei Tagen gestärkt hat“, sagte Vasum-Rainer.

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