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Große Technologieunternehmen schließen sich dem deutschen EUDI-Wallet-Programm an

Fünf nicht finanzierte Institutionen haben sich angeschlossen Deutschlands Digital Wallet Proof of Concept ChallengeEinschließlich Google und Samsung.

Große Technologieunternehmen schließen sich dem deutschen EUDI-Wallet-Programm an

Das Projekt wird von SPRIND – Bundesagentur für Sprunginnovationen, der deutschen Bundesagentur für disruptive Innovation, betreut. Ziel des Projekts mit dem Namen „Funke“ ist es, die Entwicklung konkurrierender Prototypen einer weltweit einsetzbaren „europäischen digitalen Identitätsbörse“ in Deutschland voranzutreiben.

Das EUDI Wallet-Projekt ist eine bedeutende Initiative mit dem Ziel, ein sicheres, interoperables digitales Identitätssystem für EU-Bürger zu schaffen. Das im Rahmen der eIDAS 2.0-Verordnung eingeführte EUDI Wallet ermöglicht es Benutzern, ihre digitalen Identitätsdaten in verschiedenen Anwendungsfällen wie Reisen, Gesundheitswesen, Bankwesen und Bildung zu speichern und zu teilen.

Das deutsche Programm erstreckt sich über einen Zeitraum von 13 Monaten und besteht aus drei Phasen, wobei SPRIND in Phase eins sechs Teams, in Phase zwei bis zu vier Teams und in Phase drei bis zu zwei Teams unterstützt. Teams der ersten Stufe erhalten bis zu 300.000 Euro Fördergelder, weitere 300.000 Euro sind für Teilnehmer der zweiten Stufe reserviert und weitere 350.000 Euro werden in der dritten Stufe freigeschaltet.

Zu den an diesem Finanzierungspfad teilnehmenden Teams gehören Animo, Ubiq Innovation AG, Spirion, Kavernicus, Dice und Ayudhata. Es gibt aber auch einen nicht finanzierten Track, der Teams einschließt, die keine SPRIND-Euros erhalten, aber von seinem Netzwerk profitieren und an eigenen digitalen Wallet-Lösungen arbeiten können, die der SPRIND-Funke-Jury zur Prüfung vorgelegt werden.

Zu diesen nicht finanzierten Gruppen gehören das Google-Team, das an einem Android-basierten EUDI-Wallet arbeitet, das Samsung-Team, das alleine arbeitet, das „Lizzy ID-Wallet“-Team und das Kaprian-Team, das sein eigenes „Ideal Wallet“ aufbaut. Ein fünftes Team, bestehend aus Experten von Yubico, Sunet und Gunet, arbeitet an einem Open-Source-Web-basierten „wwWallet“.

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Biometrieunternehmen spielen eine wichtige Rolle in der umfassenderen EUDI-Wallet-Initiative. iProov ist beispielsweise Teil eines länderübergreifenden Konsortiums, das sich auf den Start eines europaweiten Zahlungspiloten für das EUDI-Wallet konzentriert. Das Konsortium unter dem Banner des „Nordic-Baltic eID Project“ (NOBID) umfasst technische Partner aus Dänemark, Deutschland, Island, Italien, Lettland und Norwegen, Thales, Signicat und anderen. Das Pilotprojekt des Konsortiums zielt darauf ab, sichere und effiziente digitale Zahlungen zu entwickeln und dabei die biometrische Gesichtsauthentifizierungstechnologie von iProov für sicheres Onboarding und Transaktionsauthentifizierung zu nutzen.

Im SPRIND-Funke-Projekt müssen nicht geförderte Track-Teams den Quellcode ihrer Projekte nicht veröffentlichen, sondern ihn mit der SPRIND-Funke-Jury teilen. Und sie müssen die gleichen Anforderungen und Bewertungskriterien erfüllen wie die Teams, die an der geförderten Strecke teilnehmen.

6. Juni 2024 – Cass Kennedy und Alex Perala

Velten Huber

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