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Einer von drei deutschen Geschäften in Temu

Märkte mit asiatischem Ursprung erfreuen sich in Deutschland im vergangenen Jahr großer Beliebtheit. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass neun von zehn deutschen Verbrauchern diese Websites kennen und 43 Prozent dort Produkte kaufen. Besonders Temu gewinnt an Fahrt.

Das berichtet das ECC KÖLN, eine Tochtergesellschaft des renommierten deutschen IFH KÖLN (Institut für Handelsforschung), in seiner Zeitschrift Trend Check Handel.

Erhöhte Bekanntheit und Nutzung

Die Markenbekanntheit asiatischer Märkte in Deutschland stieg im vergangenen Jahr um 13 Prozentpunkte von 78 auf 91 Prozent. Die Nutzung dieser Shopping-Sites stieg von 32 Prozent auf 43 Prozent. Bei den jüngeren Verbrauchern ist der Anteil sogar noch höher: Mehr als die Hälfte (51 Prozent) der deutschen Verbraucher im Alter von 18 bis 29 Jahren kauft in asiatischen Märkten ein.

Mehr als die Hälfte der jungen Deutschen nutzt asiatische Märkte.

Die meisten Befragten gaben an, über soziale Medien auf diese Seiten gestoßen zu sein. Besonders Temu kommt dort vor. Allein in Deutschland verzeichnet die Tochtergesellschaft der PDD Holdings ein enormes Wachstum. Es wird jedoch von Handels- und Verbraucherverbänden genau beobachtet.

Die Zahl der Käufer in Temu hat sich verdreifacht

Entsprechend Eine neue Studie des ECC KÖLN32 Prozent der deutschen Verbraucher kauften Waren bei Demu, im vergangenen Jahr waren es nur 11 Prozent. Auch die Beliebtheit Schöns ist deutlich gestiegen: 22 Prozent der Deutschen haben dort eingekauft, im vergangenen Jahr waren es noch 10 Prozent. Untersuchungen legen nahe, dass die Beliebtheit dieser Märkte auf ihre Preise, ihr Produktangebot und die Unterhaltung zurückzuführen ist, die sie den deutschen Käufern bieten.

Schein hat seine Kundendurchdringung in Deutschland verdoppelt.

Vertrauensprobleme

Allerdings schnitten asiatische Websites in mehreren Punkten schlechter ab. Etablierte Anbieter wie Amazon, der deutsche E-Commerce, Otto und Zalando sind Marktführer und führen beim Verbrauchervertrauen. Bemerkenswert ist, dass trotz des Wachstums und der Akzeptanz der asiatischen Märkte zwei von drei deutschen Verbrauchern (66 Prozent) sagen, dass sie nicht vorhaben, diese in Zukunft zu nutzen, vor allem aufgrund von Bedenken hinsichtlich Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit.

Siehe auch  Deutschland setzt sich für strengere Klimaregeln in der EU ein, sagt FAS

Velten Huber

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