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Die tödlichen Überschwemmungen in Deutschland breiteten sich über die Donau aus

Bildquelle, Michaela Stache/AFP

Bildbeschreibung, Der Wasserstand in Passau ist um fast 10 Meter gestiegen und die Donau ist über die Ufer getreten.

  • Autor, Paul Kirby
  • Aktie, BBC News

In Teilen Süddeutschlands steigt das Hochwasser weiter an und breitet sich nun über die Donau nach Österreich und Ungarn aus.

In Bayern und Baden-Württemberg starben fünf Menschen, nachdem Flüsse aufgrund starker Regenfälle über die Ufer traten.

Unter den Opfern war auch eine Frau, die starb, nachdem ihr Auto westlich von München von der Straße abkam und ins Wasser stürzte. Ein bayerischer Feuerwehrmann wird vermisst.

Der Wasserstand in der historischen Stadt Passau, wo drei Flüsse zusammenfließen, ist inzwischen um fast 10 Meter (32 Fuß) gestiegen, obwohl der deutsche Wetterdienst DWD ein Ende des Regens angekündigt hat, der Süddeutschland seit mehreren Tagen heimgesucht hat. als ein Jahrzehnt.

Auch in Österreich und Ungarn steigt die Donau.

In Linz, der drittgrößten Stadt Österreichs, ist die Donau über die Ufer getreten und hat ufernahe Gebiete überschwemmt.

Die Anwohnerin Gertrude Currier sagte der Website, dass die Überschwemmungen schlechte Erinnerungen an den August 2002 wachriefen, als ein Fünftel der Stadt unter Wasser stand.

Der Fluss, der am Dienstagmorgen 6,86 Meter erreichte, sollte am Nachmittag seinen Höhepunkt erreichen.

Bildquelle, Michaela Stache/AFP

Bildbeschreibung, Es wurde erwartet, dass der Wasserstand in Bassa noch mehrere Stunden lang ansteigen würde

Der gesamte Flussverkehr auf der Donau in Niederösterreich wurde eingestellt.

Es bestand auch die Befürchtung, dass steigende Wasserstände auf die Donauauen in der Slowakei übergreifen würden.

Der Güterverkehr auf dem Rhein wurde in Teilen Süddeutschlands eingestellt, obwohl Beamte im südwestlichen Bundesland Baden-Württemberg sagen, dass der Wasserstand in den kommenden Tagen sinken wird.

Bildquelle, Alex Krause/Bloomberg

Bildbeschreibung, Der Verkehr auf dem Rhein war stark beeinträchtigt

Nach tagelangen heftigen Regenfällen in Süddeutschland wurde im bayerischen Rosenheim der Ausnahmezustand ausgerufen.

In Bayern sind mittlerweile drei Menschen gestorben, nachdem am Montag in Baden-Württemberg ein Mann und eine Frau tot in ihrem Keller aufgefunden wurden. In Bayern wird ein 22-jähriger Feuerwehrmann vermisst.

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder bezeichnete die Lage als „ernsthaft und komplex“.

In Teilen Süddeutschlands sprachen Experten von Jahrhundertniederschlägen.

Autos wurden weggeschwemmt und Wohngebiete überschwemmt, obwohl in Süddeutschland bis Dienstagmorgen alle Unwetterwarnungen aufgehoben wurden.

Bundeskanzler Olaf Scholz sagte, die Überschwemmungen im Süden seien eine Erinnerung daran, dass „der vom Menschen verursachte Klimawandel nicht ignoriert werden kann“.

Bildquelle, Anna Silaki/EPA-Ife/Rex

Velten Huber

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