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Die Konjunkturaussichten für Deutschland verbessern sich trotz der aktuellen Schwäche

Veröffentlicht: Feb. 13. Februar 2024 um 5:22 Uhr ET

Von Ed Frankl

Laut neuen Umfragedaten haben sich die Wirtschaftsaussichten für Deutschland im Februar aufgehellt, da die Inflation weiter nachließ, Zinssenkungen in Sicht kamen und trotz Schätzungen zur aktuellen Wirtschaftslage.

Der ZEW-Indikator für die Wirtschaftsstimmung in den nächsten sechs Monaten stieg im Monatsvergleich um 4,7 Punkte auf 19,9…

Von Ed Frankl

Laut neuen Umfragedaten haben sich die Wirtschaftsaussichten für Deutschland im Februar aufgehellt, da die Inflation weiter nachließ, Zinssenkungen in Sicht kamen und trotz Schätzungen zur aktuellen Wirtschaftslage.

Der ZEW-Indikator für die Wirtschaftsstimmung in den nächsten sechs Monaten stieg im Februar um 4,7 Punkte auf 19,9 und übertraf damit die Erwartungen eines leichten Anstiegs auf 17,8, so ein Konsens der vom Wall Street Journal befragten Ökonomen.

Die Stimmung verbesserte sich, da mehr als zwei Drittel der Befragten angesichts sinkender Inflationsraten in den nächsten sechs Monaten mit Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank rechnen, sagte ZEW-Präsident Achim Wambach am Dienstag.

Die Geldmärkte preisen die erste Zinssenkung auf der Zentralbanksitzung im April ein, wie Daten von Refinitiv zeigen.

Allerdings sank die ZEW-Einschätzung der aktuellen wirtschaftlichen Lage in Deutschland um 4,4 Punkte auf minus 81,7 Punkte und blieb damit schwächer als erwartet von einem Rückgang auf minus 78,5 Punkte, was anhaltende Sorgen über die Schwäche in Europas größter Volkswirtschaft widerspiegelt.

„Der deutschen Wirtschaft geht es schlecht. Die Einschätzung der aktuellen Wirtschaftslage hat sich bei den Befragten auf den niedrigsten Stand seit Juni 2020 verschlechtert“, sagte Wambach.

Die deutsche Wirtschaft ist im letzten Quartal 2023 um 0,3 % geschrumpft, und Ökonomen halten eine schnelle Erholung Anfang 2024 allgemein für unwahrscheinlich.

Siehe auch  Große Unternehmen schließen sich zusammen, um die wachsende Kapazitätslücke in Deutschland zu schließen

Schreiben Sie an Ed Frankl unter edward.frankl@wsj.com

Velten Huber

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