Bei „besonderer Stadtführung“ Bild über Möglichkeiten in der Selbstständigkeit gemacht

Cäcilia Brantzen (v.l.n.r.), Annette Glöckner (beide ASF), Kerstin Kleinz (Schenk ebbes), Lili-Marie Endres (ÖA) und Annette Frey (AsF) hörten gespannt der neuen Powerfrau mit Ihrem „Wundersale“ Outlet-Laden zu. Foto: AsF

Probleme sollen erkannt und beseitigt werden

Bad Kreuznach (red). Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) interessiert und engagiert sich für die Bedarfe von Frauen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man einer Partei angehört oder nicht. Zu dem September-Thema „Frauen in der Selbstständigkeit“ fand am 19. September eine besondere Stadtführung statt, bei der sich die Teilnehmer*innen ein Bild über berufliche Möglichkeiten in der Selbstständigkeit machen konnten.

Dabei hatte die AsF sich für den Start in der historischen Neustadt entschieden, weil dort seit 1979 bis heute 34 Gewerbebetriebe von Frauen geleitet werden.

Die Stadtführung begann am Bocksbrunnen mit etwa 15 interessierten Frauen und dem Dezernenten für Wirtschaft, Markus Schlosser, der den Rundgang sehr aufmerksam begleitete. Dr. Christa Schneider, als Vorsitzende der AsF Bad Kreuznach, begrüßte die Gäste. Sie stellte das Ziel heraus, die Frauen in Ihrer Selbstständigkeit zu vernetzen. Cäcilia Brantzen begrüßte die Geschäftsinhaberinnen und stellte deren Gewerbe vor.

Markus Schlosser hörte gleich an der ersten Station die Klagen von fünf Geschäftsfrauen über die Schwerpunkte Ordnung/Sauberkeit und Verkehr. U.a. wurde genannt: wildes Parken zahlreicher Autofahrer, in Schlangenlinien rasende Radfahrer durch die Reihen der Fußgänger, ohne Rücksicht auf Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen, Verschmutzung der Straße und Fensterbänke.

Wünsche

Die Wünsche der Powerfrauen wurden auch erfragt: Bessere Anbindung an den Kornmarkt, Reisebushaltestellen am Bocksbrunnen, in Prospekten und auf der städtischen Homepage solle Werbung gemacht werden für den historischen Stadtkern mit seinen pittoresken Geschäftchen, vergünstigte und gut ausgeleuchtete Parkplätze für Frauen. Vorgeschlagen wurde auch, im leeren Brückenhaus eine Stadtinformation einzurichten. Andere Leerstände könnten mit Kunst bestückt werden.

Fazit des Rundgangs: Frauen wollen als wichtiger Teil der der Geschäftswelt gehört werden, auch von der Stadtverwaltung. Sie erwarten, dass ihre Probleme erkannt und beseitigt werden.

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