Februar 3, 2023

Kreuznacher Rundschau

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Schutz vor Geschlechtskrankheiten

Wie in zahlreichen Studien belegt wurde, sind Geschlechtskrankheiten wieder auf dem Vormarsch. Immer mehr junge Menschen stecken sich mit HIV, Syphilis und weiteren Infektionen an. Dies muss aber nicht sein, da man sich sehr gut und sehr einfach schützen kann. Nicht nur Kondome, sondern auch Impfungen und weitere Hilfsmittel können das Risiko einer Ansteckung minimieren. Zudem gibt es Testkits, mit denen man beim ersten Verdacht einfach und schnell zu Hause testen kann, ob man sich mit einer Erkrankung angesteckt hat.

Symptome von Geschlechtskrankheiten

Viele Geschlechtskrankheiten werden gar nicht erkannt, da sie keine Symptome auslösen. Aus diesem Grund sind sie auch innerhalb von wenigen Tagen wieder verschwunden. Dies heißt aber nicht, dass man selbst nicht ansteckend ist. Daher sollte man immer genau auf seinen Körper hören. Denn jeder, der seinen Körper kennt, wird schnell merken, wenn etwas anders ist. Ist dies der Fall, besteht Handlungsbedarf.

Zum einen kann man sich selbst mit einem Testkit von Testform testen, um Sicherheit zu haben. Sollte tatsächlich eine Geschlechtskrankheit vorliegen, ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen, um sich behandeln zu lassen. Zudem sollte der Partner gleich mitbehandelt werden, dass man sich nicht gegenseitig oder immer wieder ansteckt. Natürlich sollte in der Zeit der Behandlung auf sexuellen Kontakt verzichtet werden. Denn Infektionen können nicht nur vaginal übertragen werden, sondern auch oral. Infolgedessen wäre ein Verzicht die bessere Wahl.

Tipps, um das Risiko zu reduzieren

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Gefahr einer Infektion zu minimieren. Zum einen zählt hier der Schutz durch Kondome hinzu und zum anderen Impfungen. Doch auch die Hygiene im Intimbereich ist von großer Bedeutung. Wer sich nicht ausreichend pflegt oder gar zu viel pflegt, riskiert an Pilzinfektionen zu erkranken. Pilzinfektionen der Haut oder der Schleimhäute sind nicht nur sehr unangenehm und jucken schrecklich, sondern auch der Sex schmerzt extrem. Gleichzeitig besteht die Gefahr den Partner anzustecken, weshalb es wichtig ist, den Intimbereich mit klarem Wasser oder speziellen Intimpflegeprodukten zu reinigen. Doch auch ein Zuviel ist nicht gut. Feuchttücher, Intimsprays oder auch andere Zusatzprodukte können das Gleichgewicht der guten Bakterien durcheinanderbringen, wodurch ebenfalls Pilzinfektionen entstehen können.

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Des Weiteren ist der Schutz mit Kondomen auch Dental Dams von großer Bedeutung. Während Kondome bei nahezu jedem bekannt sind, kennen Dental Dams oder Lecktücher, wie sie gerne genannt werden, nur wenige Menschen. Dabei sind diese sogenannten Lecktücher nahezu perfekt, um sich vor Geschlechtskrankheiten zu schützen. In der Regel bestehen die Dental Dams aus Latex und werden unter anderem auf die Scheide gelegt, um oralen Verkehr geschützt zu genießen. Durch die Lecktücher wird verhindert, dass der Partner Scheidenflüssigkeit oder auch Menstruationsblut aufnimmt und somit dem Sex auch während der Periode nichts im Wege steht. Gleichzeitig können sie auch sehr gut bei oral-anal Praktiken genutzt werden und schützen so relativ sicher vor Geschlechtskrankheiten.

Gleichzeitig kann eine Impfung gegen verschiedenen Geschlechtskrankheiten durchgeführt werden. Leider gibt es nur wenige Impfungen, um sich schützen zu können. Dennoch sind diese wichtig und helfen dabei, das Risiko von Infektionen zu vermeiden. Hier ist vor allem die HPV-Impfung interessant. Sie schützt nicht nur vor den bekanntesten Typen der Humanen Papillomviren, sondern es lassen sich auch Gebärmutterhalskrebs oder Feigwarzen verhindern.

Gleiches gilt für die Hepatitis A Impfung. Insbesondere, wer in ferne Länder reist oder häufig wechselnde Sexualpartner hat, sollte sich gegen Hepatitis A impfen lassen. Diese Erkrankung wird vor allem durch oral-fäkale Kontakte übertragen oder kann durch verunreinigte Lebensmittel und Trinkwasser in den Körper gelangen. Um sich vor dieser Krankheit zu schützen, ist eine Hepatitis A Impfung unumgänglich. Die Erkrankung selbst bricht sehr selten aus und muss in der Regel auch nicht behandelt werden. Die Symptome verschwinden von selbst wieder und die Krankheit heilt auch vollständig wieder aus.

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Um aber immer auf der sicheren Seite zu sein, lohnt es sich zu verhüten, wenn die Sexualpartner öfter wechseln. Hier ist die Gefahr besonders groß, weshalb ein Schutz beim Sex vorhanden sein sollte.