Dezember 1, 2022

Kreuznacher Rundschau

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Eine seismische Untersuchung wurde durchgeführt, um das geothermische Potenzial der Region NRW in Deutschland zu bewerten

Vibro-Lkw für seismische Vermessung von Nordrhein-Westfalen im Einsatz (Quelle: DG NRW)

Es wurden seismische Untersuchungen durchgeführt, um eine geothermische Ressource in Nordrhein-Westfalen, Deutschland, zu identifizieren und die Region der Realisierung einer geothermischen Erwärmung näher zu bringen.

Nach 13 Messtagen ist eine seismische Untersuchung in Nordrhein-Westfalen (NRW) im Westen Deutschlands abgeschlossen. Unter der Leitung von Geologische Untersuchung von NRW Und im Auftrag des Wirtschaftsministeriums wurde eine seismische Untersuchung durchgeführt, um die Oberfläche zu charakterisieren und Formationen zu identifizieren, die geothermische Ressourcen liefern könnten.

Seit einigen Wochen fahren auf dem Untersuchungsgebiet spezielle Lastwagen oder „Vibrotrucks“, die Schallwellen in den Untergrund aussenden. Diese Schallwellen werden je nach Oberflächenbeschaffenheit mit unterschiedlicher Intensität und Geschwindigkeit reflektiert. Auf der Oberfläche befindliche Geophone sammelten Daten von reflektierten Wellen. Auf einer Gesamtstrecke von 70 Kilometern über Viersen, Krefel, Düsseldorf und Duisburg wurde alle 40 Meter gemessen.

Unterwegs stieß der rund 50 Meter lange Konvoi auf großes Interesse. Privatpersonen kamen, um sich die Messungen vor Ort anzusehen, und Vertreter aus Politik und Wirtschaft verschafften sich einen Eindruck von der Durchführung der Erhebung.

Projektleiter Ingo Schäfer sagt, dass wir nach zwei bestimmten Kalksteinschichten suchen, die heißes Wasser liefern können. Es ist noch nicht klar, in welcher Tiefe diese Schichten gefunden wurden, aber sie werden auf etwa 3500 Meter geschätzt. Wenn die Kalkschichten dick genug sind, können sie Ziele für Testbohrungen sein und geothermische Energie für Fernwärmenetze liefern.

Mehr als 15 TB Geodaten wurden von 1735 Messpunkten und 6948 Geophonstationen gesammelt. Diese Daten werden nun in den nächsten zehn Monaten von Geophysikern des Geologischen Dienstes NRW ausgewertet.

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„Unsere Ergebnisse stehen der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung. Finden wir Gesteinsformationen, die sich für eine geothermische Nutzung eignen, können Kommunen oder Energieversorgungsunternehmen diese erschließen“, sagte Geologischer Dienst NRW-Direktor Ulrich Pahlke.

Anfang dieses Jahres hat A „Koalition für Geothermie“ Entwickelt von fünf Stadtwerken in NRW und dem Fraunhofer IEG. Die Sicherung von Investitionen in geothermische Anlagen und der Umgang mit der Ungewissheit der geothermischen Exploration sind Teil der Agenda der Allianz.

Quelle: RB-Online Und WDR