Juni 27, 2022

Kreuznacher Rundschau

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Deutschlands Billionen-Euro-Sparkassen verwenden Kryptowährung

FRANKFURT: Sparkassen in der konservativen Hochburg Deutschland, die mehr als 1 Billion Euro an sparsamen Deutschen hält, prüfen die Möglichkeit, Wallets für den Handel mit Kryptowährung anzubieten, teilte eine Gruppe von ihnen am Montag mit.

Der Plan markiert eine radikale Abkehr von der traditionellen Position der Gruppe, bei der die Kunden das Geld weiterhin verwenden und riskante Investitionen oder Überschuldung vermeiden.

Gestützt auf die Ersparnisse und Investitionen von rund 50 Millionen Kunden bilden sie die größte Finanzgruppe Deutschlands.

„Das Interesse an Krypto-Assets ist riesig“, sagte ein Banksprecher.

Die deutsche Zeitung Capitol veröffentlichte die Nachricht zuerst.

Der Schritt folgt auf die hohe Inflation und Geldstrafen für Banken und Einleger und löste eine hitzige Debatte über das Gelddrucken der Zentralbank in Deutschland aus.

Dies veranlasste die Deutschen, mehr in Immobilien und anderswo zu investieren, um eine sogenannte „Plünderung“ ihres Vermögens zu vermeiden.

Im vergangenen Monat bezeichnete Helmut Schlavis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, die Kombination aus niedrigen Zinsen und steigenden Preisen als „giftige Verbindung“, die es erschwert, den Vermögensverfall zu verhindern.

Bitcoin, die weltweit größte Kryptowährung mit einer Marktkapitalisierung von 1,2 Billionen US-Dollar, ist stark gestiegen, schürt etwas Inflationsängste und ihre begrenzte Verbreitung gibt Sicherheit.

Bitcoin hat auch Dutzende kleiner Konkurrenten, von denen die meisten über den Handel hinaus von geringem Nutzen sind und alle um einen Anteil am 2 Billionen US-Dollar-Markt für digitale Währungen konkurrieren.

Unter den großen „Altcoins“ – allen bekannten Kryptowährungen außer Bitcoin – wollen wie Ethereum das Rückgrat des zukünftigen Finanzsystems sein. Andere, wie beispielsweise Dogecoin, werden selten zur Zahlung verwendet.

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Für Einzelhändler ist es oft eine triviale Angelegenheit, Geld in sie zu stecken und sie ihrer inhärenten Volatilität und hohen Verlusten auszusetzen. Stattdessen suchen sie nach der Möglichkeit, einen schnellen Gewinn zu erzielen.

(Berichtet von John O’Donnell; Mark Porter Editing)