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Deutschland fordert „Konsequenzen“ für Palästinenser im Zusammenhang mit israelischem Jeep

Deutschland verurteilte die Art und Weise, wie am Wochenende in der Stadt Dschenin im nördlichen Westjordanland ein verwundeter Palästinenser an die Motorhaube eines Militärfahrzeugs gefesselt wurde, und forderte „Klärung und Konsequenzen“, sagte ein Sprecher des Außenministeriums am Montag in Berlin.

Der Sprecher sagte, das Video, das den Vorfall zeige, sei „schwer zu ertragen“.

Die IDF bestätigte am Sonntag den Vorfall, bei dem IDF-Soldaten den verletzten Mann an die Motorhaube eines Jeeps banden und ihn an zwei Krankenwagen in der Stadt vorbeifuhren.

Sie fügte hinzu, dass die Streitkräfte auf dem Weg zu einer Anti-Terror-Operation im Großraum Dschenin seien, als sie unter Beschuss gerieten.

Die israelische Armee sagte: „Die Terroristen eröffneten das Feuer auf die israelischen Streitkräfte, die das Feuer erwiderten. Bei dem Schusswechsel wurde einer der Verdächtigen verletzt und festgenommen.“

Die israelische Armee erklärte, das Verhalten der IDF-Truppen verstoße gegen militärische Verfahren und der Vorfall werde untersucht.

Sie fügte hinzu, dass der verletzte Verdächtige zur medizinischen Behandlung dem Roten Kreuz übergeben wurde.

Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes sagte, ihm sei bewusst, dass dieses Verhalten einen Verstoß gegen die IDF-Regeln darstelle und dass die Bundesregierung nun „schnelle Aufklärung, schnelle Ergebnisse und entsprechende Konsequenzen für die Verantwortlichen“ erwarte.

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Jakob Stein

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