VfL Bad Kreuznach erarbeitet Grundlagen für neues Sicherheitskonzept

Bei einem Treffen von Studierenden der Sportwissenschaft der Hochschule Koblenz, der Bad Kreuznacher Feuerwehr, dem VfL 1848 Bad Kreuznach und der Stadt entstanden Grundlagen für ein neues Sicherheitskonzept während der Hockeyturniere im Salinental. Foto: I. Gemperlein

Weniger Risiken bei Hockeyturnieren

Bad Kreuznach (red). Gekennzeichnete Fluchtwege, neue Feuerlöscher oder die Idee einer verstärkten Nachtwache – die Stadtverwaltung und der VfL 1848 Bad Kreuznach wollen für noch mehr Sicherheit während der Hockeyturniere im Salinental sorgen. Mit Unterstützung von Studierenden der Sportwissenschaft der Hochschule Koblenz und der Bad Kreuznacher Feuerwehr entstanden Grundlagen für ein neues Sicherheitskonzept, in dem Risiken wie Brand, Stromausfall, Verletzung oder Unfall behandelt werden sollen. An der Präsentation der Ergebnisse nahm auch Sport- und Ordnungsdezernent Markus Schlosser teil.

„Der VfL führt jedes Jahr sehr erfolgreiche Turniere für Jungen und Mädchen im Stadion Salinental durch. Teilweise nehmen 80 bis 100 Mannschaften aus dem ganzen Bundesgebiet und aus Nachbarländern teil. Diese Turniere haben eine jahrzehntelange Tradition und sind aus sportlicher Sicht, aber auch zur Freundschaftspflege, eine Bereicherung für unsere Sportstadt“, begrüßt Schlosser die sportlichen Großereignisse in Bad Kreuznach. Gleichwohl seien entsprechende Sicherheitsvorkehrungen unbedingt notwendig; vorhandene Maßnahmen müssten immer wieder auf den Prüfstand gestellt und verbessert werden.

Die Akteure von Verein, Hochschule und Stadt nahmen vor allem die Rettungs- und Entfluchtungswege bei Notfällen wie Unwetter und Feuer unter die Lupe. Diese Wege sind immer freizuhalten und zu beschildern. Neu sind zehn Feuerlöscher, die seit dem diesjährigen Knaben-Turnier an besonders gekennzeichneten Stellen aufgestellt werden. Eine Idee ist, statt einer Nachtwache eine „Vereinswache“ mit mindestens zwei Personen einzurichten − eine bestreift die Zeltflächen, während die andere an einem bestimmten Punkt Dienst hat, der jedem Turnierteilnehmer bekannt ist und angelaufen werden kann. Außerdem sollen die Sportlerinnen und Sportler bei Unwetter künftig Gebäude wie nahe gelegene Sporthallen aufsuchen und dort gegebenenfalls übernachten können.

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