Mundart-Musik, Sport und Spaß beim Freundschaftsfest

Kirsten und Marcus Rebensburg luden beim 5. Freundschaftsfest zum Armbrustschießen ein. Foto: Hansjörg Rehbein

„Babe heeßt Schnuggelsche“

Bad Kreuznach (hjr). Die große Hitze des Tages wich der erfrischende „Meeresbrise“ in den frühen Abendstunden. Die rund 200 Gäste des 5. Freundschaftsfestes der Stadt Bad Kreuznach und seiner Stadtteile genossen die wunderschöne Atmosphäre auf dem ehemaligen Kleingartengelände im Salinental. Bei einem unterhaltsamen Programm und einem abwechslungsreichen Angebot an Speisen und Getränken erlebten die Besucherinnen und Besucher ein paar vergnügte und entspannende Stunden.

„Wir sind eine Stadt“, prosteten sich Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer und die Ortsvorsteher der Stadtteile mit einem Nahewein im Glas zu. Norbert Welschbach (stellvertrender Ortsvorsteher von Bad Münster am Stein-Ebernburg) und seine Kollegen Dr. Volker Hertel (Bosenheim), Bernd Burghardt (Ippesheim), Dirk Gaul-Roßkopf (Planig) und Mirko Kohl (Winzenheim) freuten sich mit der Oberbürgermeisterin, Gäste aus allen Teilen der Stadt begrüßen zu können. Die OB erinnerte, dass der Anlass des Festes die Fusion mit Bad Münster am Stein Ebernburg vor fünf Jahren ist.

Den Sportvergleich der Ortsvorsteher beim Torwand-Schießen gewann Mirko Kohl mit zwei Treffern. Ihren Spaß hatten auch viele weitere Schützen von Jung bis Alt. Gleiches galt für das Armbrustschießen, zu dem Kirsten und Marcus Rebensburg einluden. Wie sportlich es in der städtischen Bewegungs-Kita Hannah-Arendt zugeht, zeigten die Kinder bei ihren Zumba-Vorführungen auf den Mini-Trampolinen Programmhöhepunkt war der Auftritt der Brigge-Mussiger. „Babe heeßt uff Kreiznacherisch Schnuggelsche“, erklärte Sänger und Gitarrist Achim Brendes. Welthits von Bob Dylan und den Rolling Stones haben auch in Kreiznacher Mundart ihren Reiz. DJ Ed Stone (alias Edgar Döll“) hatte auch für den weiteren Abend die richtigen „Scheiben“ ausgesucht.

Zur guten Musik schmeckten die Speisen der Dorfjugend Ippesheim, des Vereins zur Förderung des Gedankengutes von Ata Türk und der Flammkuchen aus dem Ofen der Mühle Kügler. Dazu gab es Weine und Schorle am Gemeinschaftsstand der Winzer  aus allen Stadtteilen (Weingut Mühlenfels Bad Münster am Stein-Ebernburg, Weingut Espenschied, Bosenheim, Weingut Mühlendorf, Ippesheim, Weingut Zehmer Planig, Weingut Butzbach, (Winzenheim und Weingut Anheuser (Bad Kreuznach).

Die Oberbürgermeisterin bedankte sich bei allen Beteiligten sowie dem städtischen Organisationsteam (Matthias Heidenreich, Grit Gigga und Hansjörg Rehbein). Ihr Dank galt auch den Männern von Bauhof um Georg Bürger. Zum Abbau von Tischen und Bänken am späten Abend spendierte der Verein für Förderung des Gedankengutes von Ata Türk einen stärkenden Imbiss. Auch das ist Freundschaftsfest.

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