Moderne Medizintechnik für Kinder konnte angeschafft werden

Gitte Petermann (l.) vom Förderverein Kinderklinik und Dr. Karlheinz Ossig (3.v.l.) sowie Cordula Niemann-Valerius (3.v.r.) von der Ossig Stiftung sowie Ärzte und Pflegekräfte der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin freuen sich über das neue Ultraschallgerät und eine Augen-Untersuchungsbrille. Foto: Stiftung kreuznacher diakonie

Dank Spenden der Ossig-Stiftung

Bad Kreuznach (red). Ein neues Ultraschallgerät mit kindgerechten Schallköpfen und optimierter Bildgebung sowie eine Untersuchungsbrille, die Netzhautveränderungen bei Frühchen erkennen lässt – diese Medizingeräte im Wert von insgesamt 67.500 Euro verbessern fortan die Diagnostik der Kinderintensivmedizin am Diakonie-Krankenhaus in Bad Kreuznach. 27.500 Euro kommen aus Spendengeldern der Ossig-Stiftung und vom Förderverein Kinderklinik in Bad Kreuznach. „Ohne dieses bürgerschaftliche Engagement wäre uns die Anschaffung so hochwertiger und leistungsstarker Medizintechnik nicht möglich gewesen wäre“, sagt Dr. Christoph von Buch, der Chef der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin.

Den Nutzen dieser verbesserten Diagnostik haben im Fall des Opthalmoskops – so heißt die Brille zur Spiegelung und Beurteilung der einsehbaren Teile des Auges - frühgeborene Kinder. Bei ihnen sind die Gefäße der Augennetzhaut noch nicht voll ausgebildet, sodass die weitere Gefäßentwicklung fehlerhaft sein kann. Die Gefahr irreparabler Schäden bis zur Erblindung droht. Deshalb werden diese Frühchen mindestens einmal pro Woche von Augenarzt Dr. Andreas Schulz von der Augenarztpraxis Ocu Pro in Bad Kreuznach untersucht. Er kann jetzt im Diakonie-Krankenhaus auf ein Gerät neuesten Typs zurückgreifen und bei Bedarf die entsprechende Therapie veranlassen.

Das Ultraschallgerät kommt kleinen wie großen Kindern gleichermaßen zugute und liefert exakte Bilder von Organen, Weichteilen und Gelenken. „Die gute Bildqualität und die Schnelligkeit der Bildbearbeitung sind vor allem bei Doppler-Untersuchungen, die uns den Blutfluss in den Gefäßen zeigen, ein echter Quantensprung gegenüber den Bildern älterer Geräte“, freut sich Dr. Edmondo Hammond, Leiter der Kinderintensivstation, über den diagnostischen Neuzugang. „Auch wenn eine Ultraschalluntersuchung nicht weh tut: Kinder halten dabei nicht immer still und erst recht nicht lange. Also brauchen wir kindgerechte Technik, die flott und gut ist.“

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