Kanzlei Götz Baum Nünke spendet 5.000 Euro für Kinder der Region

Die Geschäftspartner Daniel Baum (links), Nils Nünke (Mitte) und Frank Götz (rechts) von der vor 50 Jahren gegründeten Steuerberatungskanzlei Götz Baum Nünke freuten sich, an Steffi Meffert vom Kinderschutzbund Bad Kreuznach und Herbert Wirzius (2. von links) von der Soonwaldstiftung Spenden von je 2.500 Euro überreichen zu können. Foto: KruppPresse

Für Kinderschutzbund und Soonwaldstiftung

Bad Kreuznach (nk). Zwei Spenden von je 2.500 Euro überreichten jetzt der Steuerberater Frank Götz, der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Nils Nünke sowie deren Partner Steuerberater Daniel Baum.

Bei dem Geld handelt es sich um Jubiläumsgeschenke, die die drei Finanzexperten von ihren Gästen anlässlich des 50-jährigen Bestehens ihrer Kanzlei erbeten hatten. Der eingegangene Geldbetrag wurde nochmals kräftig auf 5.000 Euro aufgestockt, und dann, durch zwei geteilt, an Steffi Meffert vom Kinderschutzbund Bad Kreuznach sowie an Herbert Wirzius überreicht. Dieser hat die Soonwaldstiftung „Hilfe für Kinder in Not“ sowie den Förderverein Lützelsoon ins Leben gerufen, als deren unermüdlicher Motor er sich engagiert.

Wirzius berichtete, dass seine Vereine derzeit in Bad Kreuznach acht leukämiekranke Kinder betreuen, mehr als bisher. Geholfen werde dabei nicht nur durch finanzielle Zuwendungen, sondern auch durch den Rat von Experten im medizinischen Beirat. „Wir haben 2017 in 120 Fällen helfen können“, bilanzierte er. Der vor 22 Jahren gegründete Förderverein Lützelsoon verfüge über 777 Mitglieder und 376 Firmen, die ihn regelmäßig unterstützen. Die Soonwaldstiftung (2001 gegründet) habe Wohnungen auf Schloss Wartenstein bei Kirn gebaut, die kostenlos von Familien mit krebskranken Kindern genutzt werden dürften – mit Unterstützung der Deutschen Kinderkrebshilfe. Auf Schloss Dhaun sollen in diesem Jahr drei weitere Wohnungen gebaut werden.

Über die Arbeit des Kinderschutzbundes, der seit 1982 am Bad Kreuznach präsent ist, informierte dessen Vorsitzende Steffi Meffert. Der Vorstand versuche die fünf hauptamtlichen Mitarbeiter weitgehend zu entlasten, damit diese sich um die pädagogische Arbeit kümmern können. Die hauseigene Kinderkleiderkammer gebe monatlich rund 600 gespendete Kleidungsstücke ab, dank Unterstützung durch ehrenamtliche Mitarbeiter. Das seit zehn Jahren bestehende „Kindercafé“ sei das größte Projekt: Dabei handelt es sich um ein offenes Betreuungsangebot, in dem Kinder von sechs bis zwölf Jahren montags bis freitags ab 15.30 Uhr zum Spielen, Kochen, Basteln oder Ausflügen kommen.

Zum Abschied gebe es immer etwas zu essen, und wenn es nur ein Butterbrot ist. Zudem leiste die Geschäftsstelle Beratungsarbeit bei Familien und Kindern in Notlagen und helfe auch beim Kontakt mit Behörden oder anderen Hilfsorganisationen. Ein neues Brücken-Projekt wolle durch Sprachkurse, während derer die Kinder betreut werden, die Integration von erwachsenen Flüchtlingen fördern. Zudem betreibe der Kinderschutzbund ein „Spielmobil“ zur aufsuchenden Sozialarbeit und biete im Sommer ein dreiwöchiges Ferienprogramm an. Diese Arbeit sei sehr personalintensiv, deshalb sei der Kinderschutzbund auch ständig auf Spenden angewiesen.

Die Geschäftspartner Götz, Baum und Nünke freuten sich, dass ihre Spende für so wichtige Zwecke verwendet werden soll, und sprachen den Organisationen und deren ehrenamtlichen Helfern ihren Respekt aus.

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