Engagement für die Umwelt

Oberbürgermeister Thomas Feser (Bildmitte) und die Organisatoren des Aktionstages gehen beim Klimaschutz voran. Foto: fle

OB Thomas Feser sensibilisiert für Klimaschutz

Bingen (fle). „Heute sind wir hier, um allen zu zeigen, dass uns die Erde wichtig ist und es Zeit ist, endlich wirklich etwas zu ändern.“ Mit diesen Worten begrüßte Jonas Schmidt von der Ortsgruppe „Fridays-for-Future“ die zahlreichen Teilnehmer bei der Demonstration anlässlich des Binger Klima-, Umwelt- und Schöpfungstages“ am Bürgermeister-Neff-Platz. Die Gemeinschaftsaktion der Ortsgruppen von Fridays-for-Future, Scientists-for-Future, Churches-for-Future und Parents-for-Future, unterstützt vom Oberbürgermeister Thomas Feser und der Stadtverwaltung, hatte am ökumenischen Schöpfungstag, der seit 2010 jährlich am 6. September veranstaltet wird, unter dem Motto „BIN-4-future“ zu einer gemeinsamen Demonstration mit anschließender Kundgebung aufgerufen. Sie hatte zum Ziel, Klima, Umwelt und die Bewahrung der Schöpfung noch stärker im Bewusstsein der Menschen in der Region zu verankern. Die Demonstration durch die Stadt endete an der Basilika St. Martin, wo über 20 Informationsstände mit einer großen Zahl von Umweltthemen auf die Besucher warteten.

Dort begrüßte Oberbürgermeister Feser die Gäste. Er freute sich, dass so viele Umweltorganisationen aus Bingen und Umgebung ihre Bereitschaft erklärten, bei dieser Veranstaltung die Themen Klimawandel und Umwelt den Bingern nahe zu bringen. Pfarrer Markus Lerchl betonte in seiner Ansprache die generations- und konfessionsübergreifende Idee der „Bewahrung der Schöpfung“. Auf die Bedeutung der heiligen Hildegard von Bingen auch in der heutigen Zeit wies Schwester Maura von der Hildegard-Abtei in Eibingen hin. Schon vor 800 Jahren habe sie als zentrale Botschaft die Verantwortung des  Menschen für die Umwelt erkannt. Der Mensch dürfe nicht als Rebell, der die Schöpfung missbraucht, auftreten, er müsse vielmehr akzeptieren, dass uns die Schöpfung als Geschenk anvertraut ist.

An zahlreichen Ständen konnten sich die Gäste über Umweltthemen informieren. Es gab Tipps zur Müllvermeidung, zum Plastikfreien und nachhaltigen Einkaufen, es wurde informiert über Regenschirm- und Handy-Recycling und Reparieren statt Wegwerfen. Mit dabei waren auch Institutionen, die über Solarenergie und  E-Mobilität Auskunft gaben und auf globale und soziale Ungerechtigkeit hinwiesen. Im Barbarabau der Basilika gab es gut besuchte Vorträge und Diskussionen zu den Themen „Geschichte des anthropogenen Klimawandels“, „Erneuerbare Energien“, „CO2-Bepreisung“ und Psychologische Einflüsse auf das Umweltverhalten“. Wir haben an der Veranstaltung teilgenommen, weil wir etwas für die Gestaltung  der Zukunft tun wollen“, meinten Katrin, Nadine und Andjela, Schülerinnen der Hildegardisschule, die extra aus Waldalgesheim angereist kamen, um an der Demonstration teilzunehmen.

„So viele Menschen hier und heute zu sehen, die sich für Klima- und Umweltschutz interessieren und vor allem engagieren, freut mich riesig und es zeigt, dass der Tag ein voller Erfolg war. Es ist außerdem eine tolle Bestätigung für die Organisatorinnen und Organisatoren der heutigen Veranstaltung, denen heute mein besonderer Dank gilt und die die Stadt Bingen sehr gerne unterstützt hat“, lobt Oberbürgermeister Thomas Feser nach der Abschlusskundgebung des ersten Binger Klima-, Umwelt- und Schöpfungstages an der Basilika St. Martin die Veranstaltung.

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