„Crucenia Care – Unsere Zukunft“ geht in die zweite Runde

Im Dialog mit den Bewohnern: Die Crucenia Realschule Plus besuchte im Rahmen von „Crucenia Care – Unsere Zukunft“ das AWO-Seniorenzentrums Lotte Lemke. Foto: privat

Pflege als Schulfach

Bad Kreuznach (red).Seit Oktober 2018 wird in Bad Kreuznach das Landesprojekt „Nachwuchssicherung in den Pflegeberufen“ umgesetzt. Gefördert durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz schlossen sich vor einem Jahr das AWO-Seniorenzentrum Lotte Lemke, das Haus Wohnsiedler Bad Kreuznach, die Pro Seniore Residenz Salinental und die Crucenia Realschule Plus zusammen. Gemeinsam entwickelten die Netzwerkpartnerinnen und -partner Unterrichtseinheiten rund um das Thema Pflege – dabei ist der Titel des Kurses „Crucenia Care – Unsere Zukunft“ allgegenwärtig.

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9 der Crucenia Realschule Plus, die sich für die Wahlpflichtkurse „Hauswirtschaft und Sozialwesen“ oder „Sport und Gesundheit“ entschieden haben, sammelten im Laufe des Schuljahres, auf ganz praxisnahe Art und Weise, Erfahrungen im Bereich Pflege und Soziales. So wurden beispielsweise in der Advents- und Weihnachtszeit gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern Weihnachtsdekoration gebastelt und Plätzchen gebacken. Solche Aktionen fördern nicht nur den Austausch zwischen Generationen, sondern ermöglichte den Schülerinnen und Schülern „einen authentischen Einblick in die Vielfalt der Pflege zu erhalten“, so Frau Wittlinger von der Pro Seniore Residenz. Dabei tragen in ihren Augen „besonders die praktischen Unterrichtseinheiten zur Orientierung der Schülerinnen und Schüler in der Phase der Berufsfindung bei“.

Aber nicht nur der Blick auf die Bewohner*innen stand während der Kurseinheiten im Fokus: Die Schülerinnen und Schüler des Sport- und Gesundheitskurses thematisierten die Gesundheit der Mitarbeitenden in ihrem Berufsalltag. Gemeinsam bereiteten sie eine Trainingseinheit mit alltagstauglichen, präventiven Übungen für die Beschäftigten vor und führten diese im Anschluss durch.

„Die regionale Anbindung und langfristig ausgelegte Vernetzung unter den Kooperationspartnerinnen und -partnern verschafften uns als Ausbildungsbetrieb die Möglichkeit, frühzeitig mit potenziellen neuen Auszubildenden und interessierten Schülerinnen und Schülern in Kontakt zu treten und weiterhin in Kontakt zu bleiben“, betont Frau Wittlinger.

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