Spatenstich für das Feuerwehrgerätehaus

Der Spatenstich war das Startsignal für den Bau des Feuerwehrgerätehauses. Foto: E. Daudistel

Ein Modell zeigte wie das Gebäude aussehen wird. Foto: E. Daudistel

Ein Highlight für die Gemeinde / fußläufig von Floriansjünger zu erreichen

Rümmelsheim (dd). Wo das alte Schulhaus stand, wird, wenn alles gut geht, ab April 2020 ein neues Feuerwehrgerätehaus stehen. Gute zwei Jahre hat die Planung in Anspruch genommen, bis der obligatorische Spatenstich ausgeführt wurde. „Es ist ein besonderes Ereignis für die Gemeinde“, so Bürgermeister Michael Cyfka bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste. Angefangen von Wehrführer Robert Schneider, Wehrleiter Wolfgang Closheim, Ratsmitgliedern bis zu den aktiven Feuerwehrmänner und -Frauen in ihren schicken Ausgehuniformern. Wichtig ist es dem Bürgermeister, dass noch vor der Fusion der Verbandsgemeinden Langenlonsheim und Stromberg mit dem Bau begonnen wird. „Die Mittel stehen im Haushalt der VG bereit und ohne Neuverschuldung kann in die Fusion gegangen werden“, freut sich Cyfka. Die ersten Aufträge seien schon vergeben, der Finanzrahmen werde eingehalten. Mit dem neuen Feuerwehrgerätehaus entwickelt sich die Gemeinde weiter. Es sei ein weiterer Schritt im Rahmen des Dorferneuerungskonzeptes. „Das Gerätehaus der Feuerwehr wird mit dem geplanten Mehrgenerationenplatz an der Trollbachhalle und dem alten Rathaus korrespondieren“, sagte Architekt Klaus Kopf.

Wichtig war es dem Bürgermeister und dem Wehrführer, dass das Gerätehaus mitten im Ortskern entsteht und nicht am Dorfrand auf der grünen Wiese. Das sei insbesondre mit ein Verdienst von Ratsmitglied Jutta Riethe, die den Stein vor Jahren ins Rollen brachte. „Wichtig ist es den Feuerwehrleuten die zentrale Lage“, erinnerte Schneider daran, dass die meisten Floriansjünger fußläufig das Gerätehaus erreichen wollen. 35 Männer und Frauen sind in der Wehr aktiv, dazu noch fast zwanzig Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr.

Auf einer Fläche von 225 Quadratmeter, direkt neben dem Rathaus, entsteht das neue Gebäude mit einem umbauten Raum von fast 2.000 Quadratmeter. Das Feuerwehrhaus in Niedrigenergiebauweise mit Luftwärmepumpe wird zweigeschossig mit zweieinhalb Stellplätzen im Erdgeschoss entstehen. Schulungs- und Sozialräume und eine Dachterrasse befinden sich im Obergeschoss. Geschätzt werden die Baukosten auf 945.000 Euro. Das Land bezuschusst die Maßnahme mit mageren 137.000 Euro. Wie das neue Haus aussehen wird, zeigte eine Modell im H0-Maßstab.

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