Binger Messe
vom 29. April bis 1. Mai

Mit Online-Wunschbaum Herzenswünsche erfüllt

Mit einem Online-Weihnachtsbaum haben sie Herzenswünsche erfüllt: Markus Weber (Caritas-Dienststellenleiter Bad Kreuznach), Horst Weyand (Vorstandsvorsitzender Volksbank Rhein-Nahe Hunsrück), Julia Schmitt (Volksbank Rhein-Nahe Hunsrück) und Ilona Besha (Caritas-Dienststellenleiterin Simmern/Boppard). Foto: privat

Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück wirbt um Spenden und hilft selbst tatkräftig

Bad Kreuznach (red). Einen Monat lang zierte ein virtueller Wunschbaum die Internetseite der Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück eG. Zu Weihnachten konnte man so auf www.voba-rnh.de notleidenden Familien – und insbesondere deren Kindern – ein Geschenk machen. Die Bitte, einem unbekannten Mitmenschen eine Freude zu bereiten, kam gut an: Hilfsbereite Spender erfüllten alle 50 Herzenswünsche von Menschen in den Landkreisen Bad Kreuznach und Rhein-Hunsrück.

Horst Weyand, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück, und Vorstandsmitglied Odo Steinmann übergaben die für die Geschenke bestimmten Geldspenden an den Bad Kreuznacher Caritas-Dienststellenleiter Markus Weber und seine für Simmern und Boppard zuständige Kollegin Ilona Besha. Die beiden durften sich über sage und schreibe 2.770 Euro freuen.

Und nicht nur das: Die Volksbank selbst legte 2.500 Euro obendrauf! Damit kann der Caritasverband Menschen unterstützen, die im Jahresverlauf Hilfe suchen. Die zusätzliche Spende der Volksbank dient der Nachhaltigkeit: Wenn Caritas-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter alle Wunschbaum-Geschenke besorgt, weihnachtlich verpackt und ihren Adressaten überreicht haben, soll die Spendenaktion in der Region weiter wirken.

Deshalb begrüßen Weyand und Steinmann die hohe Akzeptanz des  Wunschbaums bei Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern: „Als Spender weiß ich, dass ich hier vor Ort helfe – vielleicht geht mein Geld sogar in die Nachbarschaft, an jemanden, dem ich gerne persönlich Hilfe anbieten würde“, resümierte Horst Weyand. Das Bemerkenswerte sei, dass man hinter der – selbstverständlich anonymen – Beschreibung doch den einzelnen Menschen und seine Not wahrnimmt, ergänzte Odo Steinmann: „Wer mit ein paar ‚Klicks‘ einen Wunsch erfüllt, der fühlt sich wirklich einbezogen!“

Der ausdrückliche Dank von Ilona Besha und Markus Weber gilt allen, die den digitalen Wunschbaum unterstützt haben. Dass dieser nun schon zum vierten Mal so erfolgreich war, ist für beide ein Zeichen von gesellschaftlicher Solidarität.

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